Das Gegenteil von Sünde

Als mehrheitlich Nicht-Messianische können die Mitarbeitenden im Echad-Verlag (Autoren, Lektoren, Herausgeber etc) nicht authentisch für die messianischen Juden und Geschwister sprechen. Wir geben es zu. Aber wir können doch ein Stück weit das machen, was ein Indianerstamm in seiner Bibelübersetzung für „Nachfolge“ gebrauchte: „In den Mokassins von jemandem gehen“. Die passen zwar nie ganz, aber es ist ein Versuch wert, und es hilft schon sehr viel weiter. Jedenfalls ist es ein demütigerer Gang als der in den „Highheels“ abendländischer Ersatztheologie.

Der jüdische Wurzelsaft

GOTT SCHENKT UNS SEIN LEBENDIGES WORT NOCH EINMAL

Es ist meine eigene Erfahrung und diejenige einer wachsenden Anzahl von Christen, dass in dem jüdischen „Wurzelsaft“ (Röm 11, 17) eine vertiefte Schau des gnädigen Herrn der Welt liegt und darauf wartet, neu ausgegraben zu werden. Sofern ich die Texte der Bibel einfach lese, werde ich reich gesegnet sein und einiges verstehen. Vieles aber wird sich mir nicht auftun. Indem ich Juden anhöre, wie sie diese Texte verstehen, gehen mir Türen auf zu Erkenntnissen, die ich nie für möglich gehalten hätte. Und genau diese erleuchteten Augen des Herzens (Eph 1, 18) möchte Gott in seiner Gemeinde heute geben.